Urlaub am Schwarzen Meer bedeutet Ferien der ganz besonderen Art. Die meisten Menschen zieht es während der schönsten Zeit des Jahres, der Urlaubszeit, in südliche Regionen. Dies liegt vor allem daran, dass es in Südeuropa oder gar in noch ferneren Regionen deutlich mehr Sonnenstunden gibt. Und die möchte der Urlauber natürlich haben, wenn er dann dem Alltagstrott für einige Wochen entfliehen kann. Reisen zum Schwarzen Meer bieten genau diese gewünschte Sonne – bei einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

In der Regel sind es Länder wie Spanien, Italien oder auch Griechenland, die von den Deutschen für den Jahresurlaub ausgewählt werden. Die Anreise ist hier sehr gering, d. h., dass bereits mit wenigen Flugstunden das Urlaubsziel erreicht werden kann. Doch warum immer auf ausgetretenen Pfaden wandeln und nicht mal etwas Neues ausprobieren? Wunderbare Urlaubsregionen bietet nämlich auch die Schwarzmeerküste und die Flugzeit ist von Deutschland aus ebenfalls äußerst gering. Bulgarien, die Türkei, Russland, Rumänien, die Ukraine und Georgien sind kleine aufstrebende Urlaubsparadiese.

Karte Schwarzes Meer

Das Schwarze Meer – Übersichtskarte

Schwarzes Meer – hier bekommt der Urlauber mehr für sein Geld

Die Schwarzmeerküste gilt als Geheimtipp und Traumziel immer mehr deutscher Urlauber. Hier gibt es Traumstrände und Badewetter sogar bis Ende Oktober. Zudem sind die Preise deutlich geringer als anderswo, sodass hier explizit ein preiswerter Urlaub gemacht werden kann.

Wer auf der Suche nach einem bezahlbaren Urlaub ist und eine Alternative zum Mittelmeerurlaub sucht, der sollte die osteuropäische Küstenregion rund um das Schwarze Meer unbedingt besuchen. Hier finden sich zahlreiche attraktive Urlaubsziele, wie beispielsweise Odessa, Sotschi oder die Halbinsel Krim mit Jalta, Sevastopol, aber auch Burgas, Nessebar, Warna sowie die türkischen Städte Trapzon und natürlich Isrtanbul. Diese Städte sind ein wirklich lohnendes Ziel für Städtereisen und Ausflüge. Auch die Schwarzmeerstrände, vor allem in Rumänien und Bulgarien, sind stets eine Reise wert. Während sich Bulgarien mit Zielen wie Sonnenstrand und Goldstrand jedoch bereits seit längerer Zeit über steigende Urlauberzahlen freuen darf, sind die anderen Länder touristisch aber noch nicht so bekannt.

Urlaub an einem Binnenmeer, das fast so groß ist wie die Bundesrepublik Deutschland


Das Schwarze Meer ist mit dem Bosporus und dem Mittelmeer verbunden und hat eine Größe von über 400.000 Quadratkilometern. Damit ist es fast so groß wie die gesamte Bundesrepublik. Schwarz ist das Schwarze Meer natürlich nicht; der Name geht hervor aus dem Mittelalter, als schwarz für das Synonym stürmisch gebräuchlich war. Und stürmisch wird es in der Tat auch auf dem Schwarzen Meer, jedoch steigt die Wellenhöhe hier selten höher als einen Meter. Ebbe und Flut gibt es nicht. Dafür sind die Zuflüsse zahlreich, von denen vielen per Schiff erkundet werden können. Dnjeper und Donau sind nur dioe längsten davon. Im erweiterten Dunstkreis lockt auch die Wolga mit einer Flusskreuzfahrt.

Oper in Odessa

Oper in Odessa

Schwarzes Meer – Urlaubsparadies mit Sonnengarantie

Urlauber, die die Schwarzmeerküste kennenlernen möchten, haben dazu in den Ländern Russland, der Ukraine, Georgien, der Türkei, Rumänien und Bulgarien die Gelegenheit. Alle diese Länder grenzen an das Schwarze Meer, sodass der Urlauber hier stets unzählige Urlaubsarrangements wird finden können. Das Schwarze Meer hat während des gesamten Jahres alles, was ein Urlaubsparadies braucht. Das Wasser ist warm und das Klima ist angenehm mild. Nur auf der Krim und in Georgien kann es auch schon mal subtropisch heiß werden. Stets finden sich jedoch Topressorts inmitten von Resten sozialistischen Charmes und Wunschunterkünfte zu Schnäppchenpreisen. Die Landschaften sind teilweise noch gänzlich unverbaut und zubetonierte Küstenstreifen sucht man hier vergeblich.

Unbekanntes Schwarzes Meer – Geheimtipp vieler Urlauber


Das Schwarze Meer ist der Ort, der in der Bibel als der Ort der biblischen Sinnflut genannt wurde. Wissenschaftlich gesehen streiten sich hier jedoch die Meinungen. Während die einen meinen, durch eine Gletscherschmelze ist der Bosporus mit tosender Geschwindigkeit ins tiefer gelegene Schwarze Meer gerauscht, sind andere jedoch der Ansicht, dass dies nicht stimmen kann, sondern dass der Bosporus langsam und gemächlich ins Schwarze Meer geschwappt ist. Entstanden ist hier jedoch auf jeden Fall ein Binnenmeer, dass man unbedingt kennenlernen sollte.