Jalta ist ein Urlaubs- und Kurort an der Südküste von der Halbinsel Krim im Norden des Schwarzen Meeres, die heute wieder zu Russland gehört, die u. a. als Veranstaltungsort der “Konferenz von Jalta” Bekanntheit erlangte.
Die Stadt zählt rund 80.000 Einwohner, von denen ca. ein viertel Ukrainer und zwei drittel Russen sind. Die restlichen Bewohner sind Mongolen, Krimtataren oder stammen aus anderen Völkern. Auch eine kleine Gruppe Deutscher ist hier ansässig und organisiert in zwei Kulturvereinen mit einer protestantischen Kirche.

Blick auf Jalta auf der Krim am Schwarzen MeerAufgrund seiner Lage ist die Stadt nicht an das Eisenbahnnetz der Halbinsel angebunden. Stattdessen ist Jalta aber der Endpunkt von der weltweit längsten Trolleybus-Linie. Dadurch ist Jalta mit Simferopol und Aluschta verbunden. Dank seiner Lage im Süden des Krimgebirge ist das Klima sehr mild. Mit rund 2250 Stunden Sonnenschein im Jahr ist das Wetter dort sehr angenehm. Das Klima ist insgesamt als subtropisch zu bezeichnen. Zu Zeiten der Sowjetunion konnte sich die Stadt bereits zu einem beliebten Reiseziel von Touristen entwickeln. In der Stadt lebten Berühmtheiten wie Tolstoi, Tschechow und Tschaikowski.

Zu den sehenswerten Highlights der Stadt zählen der Botanische Garten, das Schloss Schwalbennest, die Russisch-orthodoxe Kirche und die Markthalle von Jalta. Von der Küste führt eine Seilbahn bis zum Gipfel des Bergs Aj-Petri, wobei die wunderschöne Landschaft genossen werden kann.

Das 80 km nördlich von Jalta gelegene Simferopol ist der Verkehrsknotenpunkt der Krim und hat einen internationalen Flughafen, der in den Sommermonaten auch von Deutschland aus direkt angeflogen wird. Mit der Trolleybuslinie geht die Reise dann über das Krimgebirge erlebnisreich weiter nach Jalta.

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