Rund 2 Millionen Menschen leben auf der Halbinsel Krim, die im Norden des Schwarzen Meeres liegt und bis März 2014 eine autonome Republik in der Ukraine war. Nach einem Referendum und der Aufnahme in die russische Förderation gehört die Halbinsel zu Russland

Schwalbennest-Burg auf der KrimIm Süden der Halbinsel stellen die Bergketten eine Klima- und Wetterschneide dar. Weinstöcke und diverse Südfrüchte gedeihen südlich von dem Krimgebirge, der bekannte Krimsekt stammt aus dieser Region. Vor allem die Winter sind nördlich des Gebirges entschieden kälter.

Simferopol ist die Hauptstadt der Krim und existierte bereits zu Zeiten der Antike. Die Krim hat eine sehr bewegte und umkämpfte Geschichte. In den vergangenen Jahrhunderten wurde die Halbinsel von zahlreichen Nationen beherrscht. Kimmerier, Taurer, Griechen, Römer, Osmanen, Mongolen, Genuesen und viele weitere Kulturen herrschten hier einst, bevor die Krim in russische Herrschaft überging.

Im Mittelalter nahm die Krim aufgrund der Nähe zur Seidenstraße eine bedeutende wirtschaftliche Rolle ein. Neben Sklaven wurden vor allem Gewürze, Felle und Getreide gehandelt und transportiert.

Zwischen dem Asowschen und Kaspischen Meer gelegen ist die malerische Halbinsel am Schwarzen Meer heute ein faszinierendes Urlaubsziel. Zarenpaläste können besichtigt werden und natürlich wird der weltweit berühmte Krimsekt mit der Halbinsel in Verbindung gebracht. Darüber hinaus ist besonders die abwechslungsreiche Kultur- und Naturlandschaft eine Reise auf die Krim wert. In den Sommermonaten ist die Krim das Lieblingsziel der Ukrainer. Besucher können hier viel erleben und entdecken, die vielen Kulturen der Vergangenheit haben alle ihre Spuren auf der Halbinsel hinterlassen. Bei angenehmem mediterranem Klima können Urlauber sich bei bezaubernder Natur erholen und gleichzeitig zahlreiche kulturelle Highlights erleben. Auf engstem Raum befindet sich hier eine enorme Vielfalt von Fauna und Flora.

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